2013

Dorfladen

Quo vadis, Leer?

Zu Recht stellt man sich diese Frage nach den Berichten in den letzten Tagen. Nach nicht einmal einem Jahr nach Bekanntwerden der Schließung des Edeka in Leer, werden Nägel mit Köpfen gemacht und wird der Wiederansiedlung eines Lebensmittelladens jegliche Basis entzogen.

Wäre eine Wiederansiedlung nicht noch möglich gewesen?

Was ist aus den Versprechen geworden, sich um eine Wiederansiedlung zu bemühen (Zitat MZ 08.06.2012:„Eine Genossenschaft zu gründen wie in Welbergen, sieht Bürgermeister Robert Wenking als “große Chance” für den Fall, dass alle anderen Bemühungen scheitern“ und „Seine Tochter Anna [vom Besitzer Willi Lindenbaum] teilte mit, dass die Familie unbedingt an einer weiteren Verpachtung der Immobilie für ein Lebensmittelgeschäft zu günstigen Konditionen bereit sei“)?

Wäre eine „Welbergener Lösung“ nicht auch für Leer möglich gewesen? Sind neue Baugebiete in Leer weiter attraktiv, wenn im Inserat besser drin stehen sollte: Zweitwagen empfehlenswert?

Ist Leer bei der bestehenden Infrastruktur überhaupt noch einladend für Auswärtige?

Zählt hier nur, schnellstmöglich wieder Einnahmen mit der Immobilie zu erzielen? Wäre es nicht sinnvoller gewesen in Verbindung mit einem von HorstmarErleben erstellten Marketingkonzept und der anstehenden Dorfverschönerung auch in Leer wieder einen Lebensmittelmarkt zu ermöglichen? Diese Chance ist nun vertan!

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